Richtfest bei Rieck

Veröffentlicht am 17.02.2014

Berlin/Neuss17Februar 2014Auf einem 8.000 Quadratmeter großen Grundstück am Neusser Hafen baut die Rieck Entsorgungs-Logistik (REL) zurzeit eine neue Abfall- und Altpapierbehandlungsanlage. Der Rohbau steht bereits – voraussicht­lich am 1. Juni wird der Betrieb starten.

 

Insgesamt fünf Millionen Euro investiert Rieck in den Neubau. „Wir wachsen Jahr für Jahr und benötigen dringend zusätzliche Kapazitäten. Deshalb sind wir froh, direkt gegenüber unserem bestehenden Standort entsprechend erweitern zu können“, sagt Stefan Rieck, Geschäftsführer der Rieck Entsorgungs-Logistik. „Mit einer hochmodernen Kanalballenpresse, die extra für uns angefertigt wurde, werden wir hier verschiedene Arten von Papier, Folien und Kunststoffen pressen und der Weiterverwertung zuführen. Letztendlich wird alles wieder ein Stück effizienter und gibt uns die Möglichkeit, auch in den nächsten Jahren strukturiert weiter zu wachsen.“

 

Umweltfreundliche Prozesse

In punkto Energieeffizienz und Geräuschentwicklung erfüllt die neue Anlage ebenfalls höchste Anforderungen. Da viele Prozesse innerhalb der neuen Halle stattfinden, arbeitet REL entsprechend leise und emissionsarm. Lkw können direkt bis an die Presse heranfahren, denn die Halle ist 3.000 Quadratmeter groß und bietet elf Meter Innenhöhe. „Nicht nur das Verfahren zur Weiterverwertung der Rohstoffe, auch die Anlage selbst ist energiebewusst und umweltfreundlich“, betont Stefan Rieck. Das bestätigen auch die von ihm in Auftrag gegebenen Gutachten beim TÜV Nord.

 

Zehn neue Mitarbeiter

Als Leiter der Anlage konnte Rieck den Stoffstrom-Experten Jürgen Nitsch (49) gewinnen; er bereitet die Inbetriebnahme des neuen Pressbetriebes vor. „Eigentlich wollten wir schon etwas weiter sein, doch manchmal kommt es halt anders, als man denkt. Eine Überprüfung des Baufeldes auf Bomben und die Bodenverbesserungsmaß­nahmen für den Rohbau haben uns mehr Zeit gekostet, als gedacht“, erklärt Jürgen Nitsch. Außer ihm ist bereits der künftige Pressenwart neu im REL-Team, die Einstellung von acht weiteren Mitarbeitern ist geplant. Sie werden gut zu tun haben – die ersten großen Aufträge sind schon unterzeichnet.